Der Fuchs und das Eichhörnchen

Märchen der Armenier

Eines Tages begegnete das Eichhörnchen einem Fuchs. Höflich und anständig grüßte es ihn mit den Worten: "Guten Tag und viel Glück, lieber Vetter!"
"Der Teufel soll dein Vetter sein!" gab der Fuchs zur Antwort. "Ich habe keinen so elenden Fegewisch in meiner Verwandtschaft! Wer bist du überhaupt und was beherrschst du für eine Kunst?"
Bescheiden sagte hierauf das Eichhörnchen: "Viel kann ich nicht; aber wenn mich einer fangen will, so erwischt er mich nicht! Ich kann nämlich bis in die Spitze des höchsten Baumes klettern!"
"Was soll das schon sein?" versetzte geringschätzig der Fuchs, "ich habe immer einen ganzen Sack voll Künste bei mir!"
Da gewahrten sie beide den Jäger mit seinen Hunden, der auf der Jagd durch den Wald schweifte. Das Eichhörnchen machte einen kleinen Satz, kletterte auf einen nahen Baum und versteckte sich ganz oben im Geäst. Den Fuchs aber fingen die Hunde. Da rief ihm das Eichhörnchen von seinem Versteck aus zu: "Schnell, Herr Vetter, macht den Sack auf und holt eine Kunst heraus, sonst beißen Euch die Hunde!" Darauf konnte der Fuchs aber schon nicht mehr antworten, denn die Hunde hatten ihn schon mausetot gebissen.

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